Valora Group
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Unternehmensgeschichte

Seit über 100 Jahren gehören der kleinflächige Einzelhandel und die Distribution zu den Kernkompetenzen von Valora. Ihre Division Valora Retail hat den kleinflächigen Einzelhandel an Hochfrequenzlagen im Fokus.


Gründerzeit

Die Geschichte der Valora Gruppe begann Anfang des 20. Jahrhunderts. 1905 gründeten initiative Unternehmer in Olten unter dem Namen «Schweizer Chocoladen & Colonialhaus» das Stammhaus der Gruppe, die Merkur AG. Merkur betrieb Lebensmittelgeschäfte mit den Schwerpunkten Schokolade und Kaffee. Erster Direktor war Hans Rooschütz (Direktor Merkur 1905-1919). Die erste Verkaufsfiliale wurde im gleichen Jahr in Biel an der Nidaugasse eröffnet. 1914 führte Merkur, die den Hauptsitz 1908 nach Bern an die Länggassstrasse verlegt hatte, an der Landesausstellung in Bern das erste Café - eine Confiserie-Cremerie mit "musikalischem Nachmittagstee".

1959 wurde das erste Restaurant beim Zytglogge in Bern eröffnet. In den Folgejahren erlebte die Firma eine dynamische Entwicklung: 1910 zählte die Merkur AG über 80 Verkaufsstellen. 24 Jahre später, im Jahre 1934, waren es 130.

Diversifikation

Durch zahlreiche Firmenübernahmen im In- und Ausland wandelte sich das Gesicht der Gruppe. Neue Aktivitäten, wie Restaurants und Verkaufsautomaten ergänzten das traditionelle Geschäft mit Kaffee, Süsswaren und Restaurants. 1986 wurden die verschiedenen Unternehmen unter dem Dach der Merkur Holding AG zusammengeschlossen. 1996 änderte der Firmenname zu Valora Holding AG.

Einstieg ins Kiosk-Geschäft

1990 nahm die Valora Gruppe in der Schweiz einen weiteren strategisch bedeutsamen Schritt in den kleinflächigen Einzelhandel. Sie erwarb die beiden Gesellschaften Schmidt-Agence, Basel und Kiosk AG, Bern mit zusammen über 1'500 Verkaufsstellen und 1'550 Grosshandelskunden. 1991 fusionierten sie zur Kiosk AG, die 1994 ins neue Handelshaus Muttenz (Baselland) einzog. 1998 führte Valora ihre beiden Marktsparten Merkur (Confiserie/ Gastronomie) und Kiosk in der Sparte k GROUP (Schweiz) zusammen.

1997 begann Valora den Aufbau des Kioskgeschäfts in Deutschland mit dem Kauf der Firma Stilke, es folgte die Integrationen von BHG (Berlin) und Sussmann (München). Die Erweiterung und die Marktführung in Deutschland brachten die Pacht der Betriebe Horndasch Gütersloh 2001 und ein Jahr später die Übernahme von Stirnberg in den neuen Bundesländern. Auf den 1. Januar 2000 erfolgte der Einstieg in den Luxemburger Markt mit der Akquisition von MPK Messageries Paul Kraus.

Fokus auf Kerngeschäft

Als Folge der 2003 initialisierten Fokussierungsstrategie hat sich Valora von Geschäftsbereichen getrennt, die nicht mehr zum Kerngeschäft gehören. Unter anderem wurden auch die beiden traditionellen Bereiche Kaffee und Merkur-Spezialgeschäfte veräussert. Mit der Vereinfachung der Konzernstrukturen per 1. Januar 03 wurden aus den beiden Kiosksparten k GROUP (Schweiz) und (International) die Marktdivisionen Valora Retail und Valora Services (zuvor Valora Media) – die bisherige Länderaufteilung wurde aufgehoben.

Heute ist Valora Retail in drei Geschäftsfeldern tätig: Kiosk, Convenience, Gastronomie. Ihre Schwesterdivisionen marktseitig sind Valora Services und Valora Trade.

Die Geschichte der Marken und Länder:

  • k kiosk: Mehr unter Geschichte k kiosk
  • avec.: Eröffnung der ersten drei Filialen im Jahre 1999
  • Press&Books: Erste Filiale 27. März 2009 eröffnet
  • Caffè Spettacolo: Mehr unter Geschichte Caffè Spettacolo
  • Deutschland: Mehr unter Unternehmensgeschichte Valora Retail Deutschland
  • Luxemburg: Mehr unter Unternehmensgeschichte Valora Retail Luxemburg

 

 

Stand: 30.01.2012/18:24